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Hauptplatzumfrage: Mehr als die Hälfte hat kein Problem mit einer Sperre der Hauptplatz-Durchfahrt. In Summe mehr als 71 % sind gegen Bürgerentscheid.

Hauptplatzumfrage geht durch die Decke.
In sechs Tagen über 650 Teilnehmer und erste aufschlussreiche Zwischenergebnisse. (Update 27.12. | 1000 Teilnehmer | Ergebnisse tendenziell unverändert)

 

Die Umfrage zu den Verkehrsplanungen  auf dem Hauptplatz und zur Attraktivität der Innenstadt der IG Mobiltätswende Pfaffenhofen läuft erst seit sechs Tagen und mehr als 650 Pfaffenhofener (am 27.12.2017 bereits 1000) haben schon daran teilgenommen. 
 

 
Die ersten Auswertungen bringen bereits erste aufschlussreiche Ergebnisse. 


(Stand 22.12.2017 | 12 Uhr | 654 Teilnehmer | Update vom 27.12.: 1000 Teilnehmer | Ergebnisse tendenziell unverändert) 


An der Befragung haben bisher alle Altersgruppen von 16 bis über 65 Jahre teilgenommen.
Die meisten Teilnehmer sind zwischen 25 und 54 Jahren alt.
71 % der Befragten leben länger als 10 Jahre in Pfaffenhofen. 
88 % davon fühlen sich wohl in Pfaffenhofen.

90 % der Befragten besuchen die Innenstadt wöchentlich oder sogar öfter. 
73 % davon kommen bevorzugt mit dem PKW und 74 % gaben an, sich meistens bis zu einer Stunde in Innenstadt aufzuhalten.
Rund 50 % parken gern direkt auf dem Hauptplatz.
61 % wünschen sich ein Kurzzeit-Parkmodell.


72 % gaben an, am Hauptplatz wäre ihnen die Kombination aus Aufenthaltsqualität UND Erreichbarkeit oder nur die Aufenthaltsqualität am wichtigsten.

66 % finden, dass in Pfaffenhofen generell mehr zur Verkehrsberuhigung getan werden sollte.

74 % wollen, dass mehr für Radfahrer*innen getan wird.

80 % erachten Klimaschutz und saubere Mobilität als wichtig bis sehr wichtig. 


Rund 55 % haben kein Problem mit einer Sperre der Hauptplatz-Durchfahrt für PKWs.

In Summe rund 71 % aller Befragten möchten keinen Bürgerentscheid, sondern bevorzugen eine Bürgerbefragung oder wollen die Entscheidung dem Stadtrat überlassen.

Über 50 % wünschen sich mehr Pflanzen und einen Biergarten am Hauptplatz.

 

Viele Teilnehmer haben zudem weitere schriftliche Anregungen gegeben, die ebenfalls am Ende ausgewertet werden.


“Es ist erfreulich, dass die Umfrage so gut angenommen wird. Und das trotzdem man sich mindestens fünf Minuten Zeit für die Beantwortung nehmen muss. Wenn es so weitergeht, schaffen wir bis Neujahr eine repräsentative Teilnehmerzahl. Unser Ziel sind mindestens 1500 Antworten. Wir hoffen, dass wir mit den Ergebnissen zur Optimierung der Pfaffenhofener Verkehrsplanungen beitragen können”, so Reno Wohlschläger, Sprecher der Interessensgemeinschaft Mobilitätswende. 


Die Umfrage läuft noch bis 15.01.2018 und kann online unter www.hauptplatzumfrage.de durchgeführt werden. Wer die Fragen lieber auf Papier beantworten möchte, kann sich nach den Feiertagen je ein Exemplar bei folgenden Geschäften in der Innenstadt abholen und auch dort wieder abgeben: Bäckerei Breitner im Hauptgeschäft und Filiale, isensi Schmuck am Hautplatz, TUI-Reisebüro am Hauptplatz, City Optik Wildmoser in der Löwenstraße und Andre Augenoptik im Riederweg 13.


Anfang Januar sollen weitere Zwischenergebnisse und eindeutige Trends präsentiert werden. Die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht die IG am 16.01.2018 auf ihrer Webseite. Danach soll die komplette Auswertung an die Stadtpolitik und die Presse übergeben werden.


Über die IG Mobilitätswende Pfaffenhofen:
Die IG versteht sich als gemeinsame die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen. Ziel ist die Schaffung von Alternativen zum individuellen KFZ-Verkehr, ein familien- und kinderfreundlicher ÖPNV, sowie mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen. Das Bündnis wird bereits unterstützt von Bund Naturschutz Pfaffenhofen, Energie- und Solarverein Pfaffenhofen, ADFC Pfaffenhofen, DGB Pfaffenhofen, Unternehmen und Einzelpersonen.
 

 

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Wir sind die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen. Wir arbeiten für Alternativen zum individuellen KFZ-Verkehr, einen familien- und kinderfreundlichen ÖPNV, sowie mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen.

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Das Leitbild der „autogerechten Stadt“, das in den ersten Dekaden der Nachkriegszeit städtebauliches Ideal war, stellte das Auto in den Mittelpunkt eines erstrebenswerten Lebensmodells. Dieser Ansatz ist aber nicht mehr zeitgemäß. Heute stehen ökologische und soziale Aspekte im Mittelpunkt. Unser Ziel: Eine Mobilitätskultur nach dem Motto
„entschleunigt, leise und klimafreundlich“.

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