Update! Ein großer Schritt zur Verkehrsentlastung und zu nachhaltiger Mobilität für Pfaffenhofen | Gastbeitrag

02/08/2018

Ein Grundrecht auf Parken gibt es nicht: Wie andere Städte mit öffentlichen Stellflächen in der Innenstadt umgehen

01/31/2018

Pkw, Bus, Radfahrer im Flächenvergleich

01/28/2018

1/6
Please reload

Aktuelle Beiträge:
Keinen Beitrag mehr verpassen!

Lebensqualität gewinnen: Mit verlockenden Angeboten zu neuer Mobilität

05.01.2018

 

Gewohnheiten zu ändern fällt schwer!
Der Jahreswechsel erinnert uns daran und wir starten wieder mit neuen Vorsätzen in das Neue Jahr.

Die Hoffnung bleibt: Dieses Mal muss es klappen!
Wir wissen, dass es gut für uns wäre sich mehr zu bewegen, etwas abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören oder sich gesund zu ernähren. Und doch ist es schwer, seine Gewohnheiten dauerhaft zu ändern.

 

Dabei sind es oft zwei grundlegende Motivationsbausteine, die uns helfen, nachhaltig unser Verhalten zu verändern. Zum einen muss die Not oder der Schmerz für uns so groß sein, dass wir erkennen etwas ändern zu müssen. Zum anderen, wenn wir begreifen, dass eine Veränderung eine klare Verbesserung mit sich bringt.

 

Bei unseren Gewohnheiten von A nach B zu kommen verhält es sich genauso. Wir sind es gewohnt mit dem Auto zu jedem Zeitpunkt dorthin zu kommen, wo wir wollen. Und damit dies immer und jederzeit gewährleistet ist, haben wir in den vergangenen Jahrzehnten nahezu alles getan, um unserem lieben Auto Vorfahrt zu gewähren. Und der Wohlstand in unserer Region basiert ja zu einem großen Teil genau auf dieser Art der individuellen und flexiblen Fortbewegung.

 

Haben wir also Not etwas zu ändern?
Wird irgendetwas besser, wenn wir etwas ändern?

 

Ja - ich persönlich sehe die Not etwas zu verändern.
Selbst in unserer Kleinstadt Pfaffenhofen erlebe ich die regelmäßigen Staus zur Rush Hour. Jeder einzelne von uns verbringt einen immer größer werdenden Teil seiner wertvollen Lebenszeit auf der Straße – mit unnötigem Warten.

Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, fühle ich mich oft unwohl. Auf meiner Stammstrecke zwischen Schweitenkirchen und Pfaffenhofen geben mir viele Autofahrer das Gefühl unerwünscht zu sein. Nicht jeder Autofahrer wartet geduldig hinter mir bis der Gegenverkehr vorbei ist. Danke an diejenigen, die es tun – vermutlich sind dies selbst Radfahrer.

 

Wenn ich in unsere Sackgasse in Schweitenkirchen einbiege empfangen mich wenige, kleine Bäume, aber viele Autos. Wie wird das, wenn die Kinder dieser Straße - inklusive meiner eigenen - später ein eigenes Auto haben wollen? Wie schön wäre das, wenn in einer Straße mehr Bäume als Autos stehen würden? Wenn wir den ein oder anderen Parkplatz mit einer Bank für Fußgänger ausstatten könnten? Eine Seite der Garage freibekommen für Fahrräder, Roller oder Tischtennisplatte? Beim Weg mit dem Fahrrad in die Innenstadt freie Fahrt genießen und keinen stinkenden Geruch aus den Verbrennungsmotoren?

Zu jeder Zeit von A nach B kommen ohne Stau und Parkplatzsuche und sogar noch günstiger als mit dem eigenen Auto?

 

Ja, ich finde das eine wunderbare Vorstellung! Es lindert nicht nur die Not – es wäre eine nachhaltige Verbesserung. Deshalb unterstütze ich die Ziele der IG Mobilitätswende und auch als Vertreter der Stadtwerke sichere ich Ihnen unsere Unterstützung zu.
Wir wollen eine nachhaltige Daseinsvorsorge aufbauen. Dabei ist die Mobilitätswende ein wichtiger Teil der Energiewende. Immerhin entfallen rund 30 % des fossilen Rohstoffverbrauches auf unsere Fahrzeuge. Wenn wir die Mobilität emissionsfrei gestalten wollen, sind große Herausforderungen zu bewältigen – wir arbeiten mit dem gesamten Team dafür, dass uns das gelingt.

 

Unser Beitrag:
Ausgezeichnete Angebote für nachhaltige Mobilität unserer Mitarbeiter.
Leben mit nur einem Auto pro Haushalt.

 

Konkret haben wir mit dem Hauptpreis für unser betriebliches Mobilitätskonzept bei mobil-gewinnt schon angefangen Maßnahmen für verlockende neue Mobilitäts-Angebote zu formulieren. Bald können wir mit attraktiven und innovativen Angeboten starten und sind sehr zuversichtlich, dass wir einigen unserer Mitarbeiter eine bessere Alternative zum persönlichen (Zweit-) Wagen bieten können. Automatisch profitiert dann auch die Nachbarschaft unserer Mitarbeiter davon. Entweder, weil ein Auto durch andere, umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel ersetzt wird oder weil sich mehrere ein Auto teilen und deshalb weniger Parkraum benötigt wird.

 

Neue Mobilitätsangebote für alle Unternehmen in Pfaffenhofen

Das Projekt soll als Pilot- und Leuchtturmprojekt auch den Weg für andere Unternehmen und Organisationen in Pfaffenhofen ebnen. Wenn die Mobilitäts-Plattform bei den Stadtwerken erfolgreich umgesetzt ist, kann das Konzept auch von allen anderen Pfaffenhofener Unternehmen übernommen werden. In Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr entsteht so ein dichtes Netz an Mobilitätsangeboten mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten: weniger Parkraum und mehr wertvoller Lebensraum, insgesamt geringere Kosten bei mehr körperlicher Bewegung und damit mehr Gesundheit und weniger Verbrennungsmotoren für mehr sauberere Luft.

 

Alle Unternehmer und Bürger, die Interesse an diesem Konzept der betrieblichen Mobilität haben, sind herzlich eingeladen sich bei uns zu melden. Gerne auch bei mir direkt per Email an stefan.eisenmann@stadtwerke-pfaffenhofen.de.

 

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der IG Mobilitätswende und allen, die ein Stück mehr mobile Lebensqualität im Raum Pfaffenhofen umsetzen wollen.

Vor allem gilt meine und unsere Anerkennung dem ehrenamtlichen Engagement der IG Mobilitätswende!

Stefan Eisenmann, Vorstand Stadtwerke Pfaffenhofen

Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Please reload

Wir sind die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen. Wir arbeiten für Alternativen zum individuellen KFZ-Verkehr, einen familien- und kinderfreundlichen ÖPNV, sowie mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen.

Über uns.
  • Black Facebook Icon
  • Black Instagram Icon
  • Black Twitter Icon

© 2017 - Impressum und Datenschutz
IG Mobilitätswende
Pfaffenhofen an der Ilm

Die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen

Das Leitbild der „autogerechten Stadt“, das in den ersten Dekaden der Nachkriegszeit städtebauliches Ideal war, stellte das Auto in den Mittelpunkt eines erstrebenswerten Lebensmodells. Dieser Ansatz ist aber nicht mehr zeitgemäß. Heute stehen ökologische und soziale Aspekte im Mittelpunkt. Unser Ziel: Eine Mobilitätskultur nach dem Motto
„entschleunigt, leise und klimafreundlich“.

  • Facebook - Grey Circle