Update! Ein großer Schritt zur Verkehrsentlastung und zu nachhaltiger Mobilität für Pfaffenhofen | Gastbeitrag

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Hauptplatzumfrage sorgt für handfeste Überraschungen

Über 1400 Teilnehmer am 04.01.2018.

Die meisten stimmen für eine Hauptplatz-Variante mit Parkplätzen, aber ohne Durchfahrtsverkehr.

In Summe rund 75 % aller Befragten möchten keinen Bürgerentscheid.

Aufenthaltsqualität ist den meisten wichtiger als Parkplätze.

Was fehlt in der Innenstadt? Welche Parkgebühr ist angemessen? Wo sind die beliebtesten Parkplätze? Welche Hauptplatz-Variante ist die beste?

Die Umfrage der IG Mobilitätswende Pfaffenhofen zu den Verkehrsplanungen auf dem Hauptplatz und zur Attraktivität der Innenstadt  läuft nun bereits seit drei Wochen und mehr als 1400 PfaffenhofenerInnen haben sich daran beteiligt. Dabei bringen die Ergebnisse einige handfeste Überraschungen mit sich.

Der Rücklauf der Umfragen in Papierform liegt derzeit bei ca. 10 %.

Die aktuellen Auswertungen | Stand 04.01.2018 | 12 Uhr | 1403 Teilnehmer:

www.hauptplatzumfrage.de

 

Teilnehmer mit Pfaffenhofen-Kompetenz 

An der Befragung haben bisher über 1400 Teilnehmer aller Altersgruppen von 16 bis über 65 Jahre teilgenommen.

Die älteren Semester haben leicht nachgezogen.
Mittlerweile sind über 25 % aller Teilnehmer über 55 Jahre alt.
Die meisten Teilnehmer liegen allerdings zwischen 25 und 45 Jahren.

Mit rund 35 % sind Teilnehmer aus den Ortsteilen sogar überproportional vertreten.
(Die Ortsteile machen real ungefähr 25 % der Pfaffenhofener Bevölkerung aus)

72 % der Befragten leben länger als 10 Jahre in Pfaffenhofen.

89 % davon fühlen sich wohl in Pfaffenhofen.

 

 

Beliebte Innenstadt
 

Über 92 % der Befragten besuchen die Innenstadt wöchentlich einmal oder sogar öfter.

77 % gaben an, sich meistens bis zu einer Stunde in Innenstadt aufzuhalten.



Parken für kleine Besorgungen und mehr Aufenthaltsqualität

Am häufigsten, rund 72 %, kommen die Befragten mit dem Auto in die Innenstadt.

Die beliebtesten Parkplätze sind direkt auf dem Hauptplatz, Nebenstraßen zum Hauptplatz, die Tiefgarage unter dem Sparkassenplatz und der Sparkassenparkplatz hinterm Rathaus. 
Nur 11 % nutzen das Parkhaus am Hauptplatz.

Nur 24 % haben Probleme bei der Parkplatzsuche.

59 % fänden 1,50.- Euro Parkgebühr pro Stunde angemessen.

62 % wünschen sich allerdings ein Kurzzeit-Parkmodell mit kostenlos parken unter 10 Minuten.

Den meisten, rund 40 %, ist die Verbindung aus Aufenthaltsqualität UND Erreichbarkeit am wichtigsten. 34 % ist die Aufenthaltsqualität wichtiger als Parkplätze.
 

Die meisten wünschen sich darüber hinaus einen Biergarten oder einen Kiosk und mehr Pflanzen am Hauptplatz.

74 % wollen, dass der Sparkassenparkplatz erhalten bleibt!



Mehr Verkehrsberuhigung OHNE Durchgangsverkehr

Rund 65 % finden, dass Pfaffenhofen generell mehr zur Verkehrsberuhigung tun sollte.

 

75 % denken, dass vor allem mehr für Radfahrer*innen getan werden sollte.
 

80 % erachten Klimaschutz und saubere Mobilität als wichtig bis sehr wichtig.

37 % würden sogar häufiger auf ihr Auto verzichten!

 

Varianten ohne Druchfahrt liegen vorne

Rund 26 %, würden nur den unteren Hauptplatz (Rathaus bis zur Mariensäule) zur Fußgängerzone machen wollen. 15 % können sich den ganzen Hauptplatz autofrei vorstellen. Andere, rund 23 %, würden gerne die nächsten Jahre gar nichts unternehmen.
Die meisten Abstimmer, rund 36 %, befürworten eine Planungs-Variante mit Parkplätzen am Hauptplatz, aber ohne Durchfahrtsverkehr. Mehr als die Hälfte aller Befragten hat insgesamt kein Problem mit einer Sperre des Durchgangsverkehrs.

 

Grün = alle Varianten ohne Durchgangsverkehr | Blau = nur unterer Hauptplatz autofrei | gelb = nichts verändern


Diese beiden Varianten (siehe Grafik) liegen bei der Umfrage nach 1400 Teilnehmern vorne:
 

 


Ja zur Bürgerumfrage

In Summe rund 75 % aller Befragten möchten keinen Bürgerentscheid mit einer einfachen Ja- oder Nein-Frage, sondern bevorzugen eine umfangreichere Bürgerbefragung oder wollen die Entscheidung gleich dem Stadtrat überlassen.


Viele Teilnehmer haben zudem weitere schriftliche Anregungen gegeben. Am häufigsten wurden folgende Themen genannt:

Fehlende Sortimente:
- Modegeschäft für junge Mode (Bspw. H&M)

- Haushaltswaren (Bspw. Müller)

- Elektronikmarkt (Bspw. Saturn, Media Markt)

 

Überraschend oft dazu:

- Fairtrade- oder Unverpacktladen

- Fischgeschäft

- Gut bürgerliche Gastronomie

Verbesserungsvorschläge zur Verkehrsplanung:
- Bessere Bustaktung und mehr Haltestellen
- Umleitung des Durchgangsverkehrs, bzw. Umgehungsstraße
- Mehr Parkplätze in der Innenstadt
- Breitere Parkplätze für Eltern mit Kinderwagen und Gehbehinderte
- Durchgängige Radwege zur Innenstadt, zu den Schulen und zum Bahnhof

Überraschend oft dazu:
Weitere Tiefgarage in der Innenstadt

 

Die Hauptplatz-Umfrage läuft noch bis 15.01.2018. Jetzt auch auf Papier erhältlich.
Die Umfrage läuft noch bis 15.01.2018 und kann online unter www.hauptplatzumfrage.de durchgeführt werden.

Wer die Fragen lieber auf Papier beantworten möchte, kann sich je ein Exemplar bei folgenden Geschäften in der Innenstadt abholen und auch dort wieder abgeben: Bäckerei Breitner im Hauptgeschäft und Filiale, Isensi Schmuck am Hauptplatz, TUI-Reisebüro am Hauptplatz, City Optik Wildmoser in der Löwenstraße und Andre Augenoptik im Riederweg 13.

 

Die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht die IG am 16.01.2018 auf ihrer Webseite. Danach soll die komplette Auswertung an die Stadtpolitik und die Presse übergeben werden.

 

Über die IG Mobilitätswende Pfaffenhofen:

Die IG versteht sich als gemeinsame Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen. Ziel ist die Schaffung von Alternativen zum individuellen KFZ-Verkehr, ein familien- und kinderfreundlicher ÖPNV, sowie mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen. Das Bündnis wird bereits unterstützt von Bund Naturschutz Pfaffenhofen, Energie- und Solarverein Pfaffenhofen, ADFC Pfaffenhofen, DGB Pfaffenhofen, Unternehmen und Einzelpersonen.

​www.hauptplatzumfrage.de

 

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Wir sind die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen. Wir arbeiten für Alternativen zum individuellen KFZ-Verkehr, einen familien- und kinderfreundlichen ÖPNV, sowie mehr Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen.

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Pfaffenhofen an der Ilm

Die Stimme für nachhaltige Mobilität in Pfaffenhofen

Das Leitbild der „autogerechten Stadt“, das in den ersten Dekaden der Nachkriegszeit städtebauliches Ideal war, stellte das Auto in den Mittelpunkt eines erstrebenswerten Lebensmodells. Dieser Ansatz ist aber nicht mehr zeitgemäß. Heute stehen ökologische und soziale Aspekte im Mittelpunkt. Unser Ziel: Eine Mobilitätskultur nach dem Motto
„entschleunigt, leise und klimafreundlich“.

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